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Freiwillige Feuerwehr Spreewitz

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Wehrleiter: Erwin Koall

Kirchbergstraße 2
02979 Spreetal OT Spreewitz

Telefon (035727) 50310 Depot

Geschichte der Spreewitzer Feuerwehr

Im Jahre 1868 wurde in der Gemeinde Spreewitz die Pflichtfeuerwehr, d. h. jeder männliche Bürger ab dem 18. Lebensjahr war verpflichtet bei Feuer zu erscheinen, gegründet. Als Technik stand eine Handdruckspritze mit Pferdezug zur Verfügung. Die Gruppe war 1:10 und setzte sich wie folgt zusammen: je vier Mann an den Druckstangen, ein Melder, ein Strahlrohrführer und ein Zug- bzw. Gruppenführer.


Als Basis dieser Pflichtfeuerwehr wurde auf Grund von persönlichen Initiativen des Kameraden Paul Mühl im Herbst 1929 die FFw Spreewitz gegründet. Im Jahre 1931 wurde moderne Technik zugeführt. Hierbei handelte es sich um eine Motorspritze mit Pferdezug, die noch heute (1996) im Gerätehaus Spreewitz untergestellt ist. Diese Motorspritze wurde gebraucht von Lentz in Pommern über die Firma Fischer aus Görlitz der FFw Spreewitz übergeben.


Diese Technik war bis 1950 im Einsatz. Die erste TS 3  kam 1947 und die TS 8 ohne Zugmittel ca. 1950. Die Kameraden der FFw Spreewitz bauten selbst einen Einachsanhänger, um die Geräte zu transportieren. Mitte der 50er Jahre kam dann ein TSA, bei dem die C-Schlauchhaspeln außen angebracht waren. Neue Druckschläuche mussten angeschafft werden, weil die alten Hanfschläuche den Druck nicht mehr ausgehalten haben.


1973 wurden die neuen TSA ausgeliefert, von denen auch einer in Spreewitz steht. Die dazugehörige Technik war mit drauf. Nach dem großen Waldbrand im Mai 1976 bekam Spreewitz einen KLF-B 1000 mit B-Haspelnachläufer. Dieser B 1000 war bis Anfang 1989 in Spreewitz und wurde auch als Kommandeursfahrzeug der Brandschutzeinheiten genutzt. Spreewitz bekam einen neuen B 1000 und der alte B 1000 bekam eine Grundreparatur und ging dann nach Geierswalde.

 

Das Feuerwehrgerätehaus

1868 wurde mit Bildung der Pflichtfeuerwehr, das erste Gerätehaus an jetziger Stelle massiv, aufgebaut. Das Gerätehaus bestand aus einer Unterstellmöglichkeit für die Handdruckspritze und einer Gefängniszelle 1 m x 1 m. 1931 erfolgte der erste Umbau. Hierbei wurde der Rundbogen zurückgebaut, damit die Motorspritze einfahren konnte und gleichzeitig erfolgte auch der Rückbau der Gefängniszelle. 1959 wurde das alte Gerätehaus abgerissen und ein neues aufgebaut. Der Turm des neuen Gerätehauses war ein Meisterstück des Kameraden Fritz Schulze.

 

1982 wurde der Erweiterungsbau des neuen Gerätehauses zur Unterstellung der Motorspritze und Schaffung eines Schulungsraumes geschaffen. 1991 wurde das Gerätehaus durch ABM-Kräfte wieder in Ordnung gebracht. Die Außenfassade erhielt dabei einen neuen Anstrich.