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Die Geschichte des Ortsteils Burgneudorf

Die Ersterwähnung von Burgneudorf stammt aus dem Jahre 1401 als "Nuwendorff". Die erste schriftliche Erwähnung ist aus dem Jahre 1568. Nach einem großen Brand soll das Dorf am heutigen Ort wieder aufgebaut worden. In früherer Zeit hat der Ort Nauendorf geheißen. Später hat das Dorf den Beinamen "Königlich" erhalten. Den Namen Burgneudorf trägt der Ort erst nach dem 2. Weltkrieg.

 

Über das Leben und die Entwicklung in frühester Zeit erfährt man von Burgneudorf nicht allzu viel. Bis zum Ende des 19. Jh. war unser Dorf ein stilles, fast nur von Landwirten bewohntes Heidedörfchen. Nach 1900 wurde das nun anders. Seit 1906 wurde auf den Neudorfer Flur Braunkohle gefördert. Die Braunkohlegrube ist für das Dorf von großer Bedeutung, da viele Männer des Ortes Arbeit und Lohn dort finden.

 

Der Ort besaß schon seit 1938 einen Sportplatz, dieser lag damals in der Nähe der Straße nach Burghammer, zwischen den ehemaligen Standort des Kriegerdenkmals und dem Grundstück der Familie Klar war der Weg zum Sportplatz. Der jetzige Sportplatz wurde später angelegt. 1935/36 wurde durch ein Feuer die Scheune vom Sägewerk Schulze vernichtet und von der Familien wieder aufgebaut. Das Wasserwerk wurde durch Herrn Schulze erbaut und Strom für den Eigenbedarf erzeugt.

 

Burgneudorf verfügte über folgende Handelseinrichtungen:

Bäckerei und Kolonialwaren
B. Münnich

 

Kolonialwaren und Südfrüchte
F. Bomsdorf


Dieses Geschäft befand sich neben der Gaststätte links.  

Textilwaren (bis 1945)
T. Noack

 

Textilien und Industriewaren (bis 1961)
Fam. Kotschmar


Bis 1972 wurde das Geschäft von der Konsumgenossenschaft weitergeführt.

Lebensmittel
Emil König


Dieses Geschäft befand sich bis 1929 auf dem Grundstück der Fam. Lange

Hinter dem Grundstück Kotschmar gab es bis 1945 eine Schäferei und bis 1930 eine Gärtnerei. Der Ort Burgneudorf besaß auch eine Schuhmacherei und eine Post, beides befand sich auf dem Grundstück der Fam. Teske. Der Besitzer war Herr Kruscha. Am 01.05.1933 wurde die Badeanstalt eingeweiht. Sie befand sich ca. 300 m hinter dem Sägewerk. 1938 musste sie wieder geschlossen werden, weil die Spree, die zur Einspeisung diente, verockerte (Grund: Tagebau Brigitta). In unmittelbarer Nähe befand sich auch ein Fischteich, auch dieser musste aus dem gleichen Grund geschlossen werden. In den 30er Jahren entstand hier ein Jugendheim. Nach 1945 diente das Gebäude als Kindergenesungsheim. 1955/56 wurde es umgebaut, die Torbögen zugemauert und als Schulhaus, später nur als Hortgebäude genutzt. Seit 1990 befindet sich der Sitz der Gemeindeverwaltung in dem Haus.