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Die Geschichte des Ortsteil Burghammer

Auszüge aus der Chronik von Burghammer

 

Die urkundliche Ersterwähnung durch das "Hammerwerk von Burg" ist von 1596. Das Hammerwerk wechselte bis in das 19. Jahrhundert mehrfach seine Besitzer. Im Jahre 1931 wurde der Betrieb endgültig aufgegeben. Bereits ab 1797 wurden die Kinder der Hüttenwerker in einem Zimmer auf dem Werksgelände unterrichtet. Das Schulgebäude wurde 1906 mit der Kirche errichtet.

 

Die Landwirtschaft hat in Burghammer keine besondere Rolle gespielt. Das Dorf wurde oft durch Kriege, Krankheiten, Brände, Unwetter und Hagelschlag (1769) geplagt. 1897 wurde daraufhin die Freiwillige Feuerwehr gegründet. Später prägte der Bergbau das Leben in Burghammer, besonders in den Jahren 1955 - 1973 der Tagebau Burghammer. Jetzt laufen die Rekultivierungsmaßnahmen.

 

Burghammer war einst der Mittelpunkt dieser Gegend. Hier gab es 2 Bäcker, 2 Fleischer, einen Schmied, eine Schlosserei und sogar ein eigenes Standesamt. Typisch für diese Gegend waren Holzblockhäuser, die Bauweise der Heidebauern. Es sind Blockhäuser mit ein- oder zweiwöchigen Giebel"gebinden", besonders markant ist die Lage des Holzhauses der Fam. Bomsdorf.

 

Ein schönes Beispiel, wie neues Leben in alte Mauern zieht, ist der Kindergarten "Waldhäuschen" an der ehemaligen Straße nach Burg. Aus einer alten Tagebauküche entstand 1992 ein Kinderparadies für ca.    Kinder.